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Wir stellen Dope-Snow-Athleten Jesper Tjäder vor | Dope Mag

Name: Jesper Tjäder
Bio: Freestyle · Dope Team Rider · Olympiateilnehmer
Alter: 31
Heimatstadt: Östersund
Wohnort: Åre

Jesper Tjäders Style ist das Ergebnis von Neugier, Kreativität und der Fähigkeit, auch unter Druck locker zu bleiben. Aufgewachsen in Östersund, tief verwurzelt in der schwedischen Schneekultur, war Skifahren für ihn von Anfang an mehr Gefühl als Technik. Inspiriert von den Freeski-Legenden vor ihm, hat er seinen ganz eigenen Flow entwickelt – und bringt genau den heute wieder dorthin, wo alles begann: auf den Berg.

Ob eine Idee nur ein paar Stunden oder mehrere Jahre braucht, um Realität zu werden, Jesper begegnet Progression mit Geduld, Instinkt und dem Antrieb, etwas auszuprobieren, das noch niemand zuvor gesehen hat. Seine Inspiration kommt von überall, von Athleten und Kunst über Architektur bis hin zu anderen Sportarten, und fließt direkt zurück in sein Riding.

Jesper war einer der ersten Rider, der mit Dope Snow an den Start ging – und hat unsere Outerwear von Anfang an mitgeprägt. Leichter, beweglicher, funktionaler: alles auf seinen Style zugeschnitten. Vom Studio bis zur Piste bringt er frische Ideen ein, die zeigen, wer er ist – und hebt den Sport dabei immer wieder auf ein neues Level.

Wie bist du zum Skifahren gekommen?

Es war die Schneekultur zu Hause, die mich zum Skifahren gebracht hat. Alle um mich herum – Freunde, Familie – standen entweder auf Skiern oder dem Board. Irgendwann war klar: Das gehört einfach zu mir.

Wenn du an deine Anfangszeit zurückdenkst, wer oder was hat deinen heutigen Riding Style geprägt?

Die Freeski Generation vor mir hatte einen riesigen Einfluss. Jon Olsson, Jacob Wester und Henrik Harlaut waren die Skifahrer, die das moderne Freestyle Skifahren geprägt haben, und sie haben definitiv auch meinen Riding Style beeinflusst.

Freeskier Jesper Tjäder

Die Freeski Generation vor mir hat das moderne Freestyle Skifahren geprägt, und sie hat definitiv auch beeinflusst, wie ich heute fahre.

Jesper

Wie würdest du deinen Riding Style in drei Worten beschreiben?

Neugierig, kreativ, nostalgisch.

Du bist dafür bekannt, in Momenten mit großem Druck ruhig zu bleiben. Woher kommt diese Einstellung?

In meinem Kopf versuche ich, das Ganze nicht zu ernst zu nehmen. Ob ich gut performe oder nicht, spielt auf lange Sicht keine große Rolle. Niemand wird sich an jedes Ergebnis erinnern, und dieser Gedanke hilft mir, ruhig zu bleiben.

Ob ich gut performe oder nicht, spielt auf lange Sicht keine große Rolle. Niemand wird sich an jedes Ergebnis erinnern, und dieser Gedanke hilft mir, ruhig zu bleiben.

Jesper

Wenn du eine neue Idee bekommst, was löst sie meistens aus?

Meistens ist’s ein Mix aus allem – anderen Athleten, verschiedenen Sportarten, Natur, Kunst, Architektur. Irgendwas klickt, und plötzlich ist da eine neue Idee.

Wenn du eine neue Idee bekommst, was löst sie meistens aus?

Wenn du an etwas Neuem arbeitest, wie fühlt sich dieser Prozess an? Planst du alles im Voraus oder verlässt du dich auf dein Instinkt?

Ich plane die Dinge so lange, wie es nötig ist. Manchmal dauert es Stunden, manchmal Jahre. Das hängt wirklich ganz vom Trick oder dem Feature ab.

Du warst der erste Rider, der zur Dope Snow Crew dazugestoßen ist. Rückblickend, warum hat sich diese Partnerschaft von Anfang an richtig angefühlt?

Es war ein schwedisches Unternehmen, das die bestmögliche Outerwear entwickeln wollte, und das war mir wichtig. Es war genau das, was ich zu dieser Zeit gebraucht habe. Als ich aufgewachsen bin, war ich nie wirklich zufrieden mit der Outerwear, die ich hatte. Sie fühlte sich nie so an, als wäre sie fürs Freeskiing gemacht. Als ich dann die Möglichkeit sah, Teil der Produktentwicklung zu werden, wusste ich, dass das eine echte Chance war. Es war eine unglaublich spannende Reise bis zu dem Punkt, an dem wir heute stehen, und ich kann mit Stolz sagen, dass das aktuellste Kit das beste ist, das ich je für meinen Sport benutzt habe.

Als ich aufgewachsen bin, war ich nie wirklich zufrieden mit der Outerwear, die ich hatte. Sie fühlte sich nie so an, als wäre sie fürs Freeskiing gemacht.

Jesper

Du verbringst viel Zeit im Studio mit dem Dope Snow Team, um deine Kollektion mitzugestalten. Welcher Teil dieses Prozesses gefällt dir am meisten?

Ich liebe es, die kleinen Details kennenzulernen, die in die Entwicklung von Performance Outerwear einfließen. Es ist viel komplexer, als ich es mir vorgestellt habe, und jede Saison lerne ich etwas Neues dazu.

Du verbringst viel Zeit im Studio mit dem Dope Snow Team, um deine Kollektion mitzugestalten. Welcher Teil dieses Prozesses gefällt dir am meisten?

Wenn du auf die Teile zurückblickst, die wir über die Jahre gemeinsam entwickelt haben, gibt es ein Detail oder eine Idee, die sich besonders nach dir anfühlt?

Ich habe das Gefühl, dass der dehnbare und leichte Stoff wirklich das war, was das Kit auf das nächste Level gebracht hat. Es ist die bequemste, dehnbarste und am besten aussehende Textur, die ich je bei Outerwear gesehen habe.

Mit den kommenden Winter Olympics, was bedeutet Progression für dich in dieser Saison?

Progression hat für mich in jeder Saison Priorität. Aber mit den Winter Olympics vor mir wäre es ein unglaublich cooles Gefühl, etwas komplett Neues auf die größte Bühne unseres Sports zu bringen.

Abseits des Berges, was hält dich motiviert und inspiriert? Musik, Menschen, Orte – was gibt dir Energie?

Ich schaue viele Skifilme, sowohl alte Klassiker aus den 2000ern als auch die neuesten Releases. Außerdem verfolge ich Snowboarding, Skaten, Surfen und Biken. Ich versuche auch, diese Sportarten selbst zu lernen, hauptsächlich um meinen Kopf aktiv und inspiriert zu halten, bis ich wieder auf Skiern stehe.

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