Lust auf eine echte Herausforderung? Dann dreh den Neigungswinkel hoch und stürz dich auf die steilsten Skipisten der Welt. Du willst wissen, welche Abfahrten es auf deine Oberschenkel-brennende Bucket List schaffen sollten? Dann check unsere Top 10.

Manchmal will man sich einfach selbst testen, oder? Genau dann sind die steilsten Hänge der Welt das Richtige. Wir konzentrieren uns hier bewusst auf markierte Pisten und vergleichen deren maximale Hangneigung. Kleiner Tipp vorab: Kanten schleifen nicht vergessen – hier geht’s stellenweise fast senkrecht nach unten.
Und für harte Lines braucht man auch hartes Equipment. Zeit also, dein Setup mit unserer aktuellen Kollektion auf das nächste Level zu bringen.
Die 10 steilsten Skipisten
Black Hole – Smugglers’ Notch, USA
Kandahar – Garmisch-Partenkirchen, Deutschland
The Streif – Kitzbühel, Österreich
Lauberhorn – Wengen, Schweiz
Lange Zug – Arlberg, Österreich
Harakiri – Mayrhofen, Österreich
Mont Fort – 4 Vallées, Schweiz
The Swiss Wall (Chavanette) – Portes du Soleil, Frankreich/Schweiz
La Face de Bellevarde – Val d'Isère, Frankreich
Gamsleiten 2 – Obertauern, Österreich
Maximale Neigung: 133 %
Black Hole ist eine unpräparierte Triple-Black-Diamond-Abfahrt – und die einzige ihrer Art an der US-Ostküste. Als wäre das nicht schon einschüchternd genug, wartet sie mit einer maximalen Hangneigung von unglaublichen 133 % (53 Grad) auf.
Viele sagen, eine Fahrt durchs Black Hole fühlt sich an, als würde man tatsächlich in ein schwarzes Loch gezogen werden – wenn du einmal drin bist, gibt es kein Zurück. Schon der Einstieg ist eine Herausforderung: Die Piste ist nämlich offiziell nicht mehr markiert, weil das Schild meist innerhalb Wochen gestohlen wird… Aber hey, Souvenir ist Souvenir.
Maximale Neigung: 92 %
Wenn eine Piste regelmäßig Teil des FIS Skiweltcups ist, weiß man: die Gegebenheiten hier sind vermutlich nicht wirklich flach. Im Gegenteil: Die Kandahar ist brutal steil – besonders im Abschnitt „Freier Fall“, der auf 92 % Neigung (45 Grad) kommt.
Das Gute: Außerhalb der Rennen dürfen auch normale Skifahrer Teile der Strecke fahren. Wer es etwas entspannter angehen will, startet an der Mittelstation des Kandahar Express und umgeht die extremsten Passagen.
Maximale Neigung: 85 %
Jedes Jahr pilgern die besten Skirennfahrer der Welt nach Kitzbühel, um sich auf der legendären Streif zu beweisen. Mit Sprüngen und Steilpassagen bis zu 85 % erreichen Profis hier Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h.
Aber die Streif ist nicht nur den Profis vorbehalten. An rennfreien Tagen sind Teile der rund 3,3 km langen Strecke für alle geöffnet – und du kannst selbst erleben, wie sich diese ikonische Steilheit anfühlt!
Maximale Neigung: 85 %
Mit 4,5 km Länge zählt das Lauberhorn zu den längsten Weltcup-Abfahrten – und gleichzeitig zu den steilsten. Die maximale Neigung liegt bei 85 %.
Nach den Rennen im Januar ist die Strecke für die Öffentlichkeit zugänglich. Unser Tipp: Kurz anhalten und den Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau genießen – die Aussicht ist fast genauso beeindruckend wie die Piste selbst.
Maximale Neigung: 80 %
Direkt unterhalb des Rüfikopf Panorama Restaurants wartet mit dem Langen Zug eine der steilsten Abfahrten der Welt. Der Einstieg auf 2.049 m Höhe beginnt direkt mit 80 % Neigung.
Und danach wird’s nicht wirklich flacher – mit rund 7,5 km Länge ist wirklich Ausdauer gefragt! Fun Fact: Geschwindigkeitsskifahrer Harry Egger stellte hier einen Weltrekord auf – mit unglaublichen 284 km/h.
Maximale Neigung: 80 %
Der Name ist Programm. Harakiri ist nichts für gemütliches Cruisen. Die advanced-only Piste fällt auf 1.500 m Länge ganze 376 m ab und erreicht ein Maximum an 80 % Steilheit.
Besonders legendär: Jeden Freitag gibt’s ein offizielles Fotoshooting – perfekter Beweis, dass du dich getraut hast. Und vergiss nicht das berühmte „Hau di runter“-Schild am Start. Passender geht’s kaum.
Maximale Neigung: 77 %
Am höchsten Punkt von Verbier (3.300 m) wartet diese ikonische schwarze Piste mit bis zu 77 % Neigung. Vor dem Drop-in lohnt sich ein Foto – Matterhorn und Mont Blanc inklusive.
Die rechte Seite ist besonders steil und oft voller Buckel. Wer es noch extremer mag, hält sich weiter rechts entlang der Seilbahntrasse.
Maximale Neigung: 76 %
Die Swiss Wall ist legendär – und zieht Rider aus dem gesamten Skigebiet Portes du Soleil an, die sich ihrer brutalen Steilheit stellen wollen. Der Einstieg hat es bereits in sich (mehrere Warnschilder machen unmissverständlich klar, was dich erwartet), doch die eigentliche Herausforderung wartet weiter unten: riesige Buckel von bis zu zwei Metern Höhe, kombiniert mit einer maximalen Neigung von satten 90 Prozent.
Da die Swiss Wall so gut wie nie präpariert wird, ist volle Konzentration Pflicht. Einen Ausweg gibt es nur einen – bis ganz runter nach Les Crosets auf der Schweizer Seite. Und unten angekommen? Pflichtstopp an der Buvette de Chavanette. Tradition ist Tradition.
Maximale Neigung: 71 %
La Face de Bellevarde rückte erstmals 1992 ins Rampenlicht, als hier das olympische Herren-Abfahrtsrennen ausgetragen wurde. Seitdem ist die Strecke fester Bestandteil des Weltcups – und bis heute ein echter Gradmesser für Könner. Wer sich hier reinwagt, bekommt es mit einer maximalen Neigung von 71 Prozent zu tun (nichts für Anfänger, versteht sich).
Auf den rund drei Kilometern Länge und satten 850 Höhenmetern erwarten dich zudem regelmäßig Buckel und eisige Passagen, die volle Aufmerksamkeit verlangen. Unten angekommen stehst du direkt im Herzen von Val d’Isère – perfekter Zeitpunkt also für einen wohlverdienten Drink in einem der vielen großartigen Cafés und Bars.
Maximale Neigung: 70 %
Mit dem Doppelsessellift geht’s hinauf zum höchsten Punkt von Obertauern auf 2.313 Metern. Oben angekommen wartet mit der Gamsleiten 2 eine der anspruchsvollsten schwarzen Pisten des Skigebiets. Erstmal tief durchatmen und den Blick schweifen lassen – das Panorama der Radstädter Tauern wirkt fast schon beruhigend, bevor es ernst wird.
Die Gamsleiten 2 ist nichts für schwache Nerven. Riesige Buckel treffen hier auf extrem vereiste Passagen, und das ohne Verschnaufpause über die gesamten 1,3 Kilometer. Dafür ist das Gefühl im Ziel umso größer: pure Erleichterung, Stolz und ein fettes Grinsen im Gesicht.
Das waren sie – unsere steilsten Pisten mit garantiertem Adrenalinfaktor. Übrigens: Fast alle dieser Abfahrten werden mit einer Seilwinden-Pistenraupe präpariert – also einer Pistenraupe, die über ein Stahlseil gesichert ist, damit sie nicht den Hang hinunterrutscht.
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