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Die 10 steilsten Skipisten der Welt | Dope Magazin

Manchmal will man sich einfach selbst testen, oder? Genau dann sind die steilsten Hänge der Welt das Richtige. Wir konzentrieren uns hier bewusst auf markierte Pisten und vergleichen deren maximale Hangneigung. Kleiner Tipp vorab: Kanten schleifen nicht vergessen – hier geht’s stellenweise fast senkrecht nach unten.

Und für harte Lines braucht man auch hartes Equipment. Zeit also, dein Setup mit unserer aktuellen Kollektion auf das nächste Level zu bringen.

Die 10 steilsten Skipisten

1. Black Hole – Smugglers’ Notch, USA

Black Hole – Smugglers’ Notch, USA

Maximale Neigung: 133 %

Black Hole ist eine unpräparierte Triple-Black-Diamond-Abfahrt – und die einzige ihrer Art an der US-Ostküste. Als wäre das nicht schon einschüchternd genug, wartet sie mit einer maximalen Hangneigung von unglaublichen 133 % (53 Grad) auf.

Viele sagen, eine Fahrt durchs Black Hole fühlt sich an, als würde man tatsächlich in ein schwarzes Loch gezogen werden – wenn du einmal drin bist, gibt es kein Zurück. Schon der Einstieg ist eine Herausforderung: Die Piste ist nämlich offiziell nicht mehr markiert, weil das Schild meist innerhalb Wochen gestohlen wird… Aber hey, Souvenir ist Souvenir.

2. Kandahar – Garmisch-Partenkirchen, Deutschland

Kandahar – Garmisch-Partenkirchen, Deutschland

Maximale Neigung: 92 %

Wenn eine Piste regelmäßig Teil des FIS Skiweltcups ist, weiß man: die Gegebenheiten hier sind vermutlich nicht wirklich flach. Im Gegenteil: Die Kandahar ist brutal steil – besonders im Abschnitt „Freier Fall“, der auf 92 % Neigung (45 Grad) kommt.

Das Gute: Außerhalb der Rennen dürfen auch normale Skifahrer Teile der Strecke fahren. Wer es etwas entspannter angehen will, startet an der Mittelstation des Kandahar Express und umgeht die extremsten Passagen.

3. The Streif – Kitzbühel, Österreich

The Streif – Kitzbühel, Österreich

Maximale Neigung: 85 %

Jedes Jahr pilgern die besten Skirennfahrer der Welt nach Kitzbühel, um sich auf der legendären Streif zu beweisen. Mit Sprüngen und Steilpassagen bis zu 85 % erreichen Profis hier Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h.

Aber die Streif ist nicht nur den Profis vorbehalten. An rennfreien Tagen sind Teile der rund 3,3 km langen Strecke für alle geöffnet – und du kannst selbst erleben, wie sich diese ikonische Steilheit anfühlt!

4. Lauberhorn – Wengen, Schweiz

Lauberhorn – Wengen, Schweiz

Maximale Neigung: 85 %

Mit 4,5 km Länge zählt das Lauberhorn zu den längsten Weltcup-Abfahrten – und gleichzeitig zu den steilsten. Die maximale Neigung liegt bei 85 %.

Nach den Rennen im Januar ist die Strecke für die Öffentlichkeit zugänglich. Unser Tipp: Kurz anhalten und den Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau genießen – die Aussicht ist fast genauso beeindruckend wie die Piste selbst.

5. Lange Zug – Arlberg, Österreich

Lange Zug – Arlberg, Österreich

Maximale Neigung: 80 %

Direkt unterhalb des Rüfikopf Panorama Restaurants wartet mit dem Langen Zug eine der steilsten Abfahrten der Welt. Der Einstieg auf 2.049 m Höhe beginnt direkt mit 80 % Neigung.

Und danach wird’s nicht wirklich flacher – mit rund 7,5 km Länge ist wirklich Ausdauer gefragt! Fun Fact: Geschwindigkeitsskifahrer Harry Egger stellte hier einen Weltrekord auf – mit unglaublichen 284 km/h.

6. Harakiri – Mayrhofen, Österreich

Harakiri – Mayrhofen, Österreich

Maximale Neigung: 80 %

Der Name ist Programm. Harakiri ist nichts für gemütliches Cruisen. Die advanced-only Piste fällt auf 1.500 m Länge ganze 376 m ab und erreicht ein Maximum an 80 % Steilheit.

Besonders legendär: Jeden Freitag gibt’s ein offizielles Fotoshooting – perfekter Beweis, dass du dich getraut hast. Und vergiss nicht das berühmte „Hau di runter“-Schild am Start. Passender geht’s kaum.

7. Mont Fort – 4 Vallées, Schweiz

Mont Fort – 4 Vallées, Schweiz

Maximale Neigung: 77 %

Am höchsten Punkt von Verbier (3.300 m) wartet diese ikonische schwarze Piste mit bis zu 77 % Neigung. Vor dem Drop-in lohnt sich ein Foto – Matterhorn und Mont Blanc inklusive.

Die rechte Seite ist besonders steil und oft voller Buckel. Wer es noch extremer mag, hält sich weiter rechts entlang der Seilbahntrasse.

8. The Swiss Wall (Chavanette) – Portes du Soleil, Frankreich/Schweiz

The Swiss Wall (Chavanette) – Portes du Soleil, Frankreich/Schweiz

Maximale Neigung: 76 %

Die Swiss Wall ist legendär – und zieht Rider aus dem gesamten Skigebiet Portes du Soleil an, die sich ihrer brutalen Steilheit stellen wollen. Der Einstieg hat es bereits in sich (mehrere Warnschilder machen unmissverständlich klar, was dich erwartet), doch die eigentliche Herausforderung wartet weiter unten: riesige Buckel von bis zu zwei Metern Höhe, kombiniert mit einer maximalen Neigung von satten 90 Prozent.

Da die Swiss Wall so gut wie nie präpariert wird, ist volle Konzentration Pflicht. Einen Ausweg gibt es nur einen – bis ganz runter nach Les Crosets auf der Schweizer Seite. Und unten angekommen? Pflichtstopp an der Buvette de Chavanette. Tradition ist Tradition.

9. La Face de Bellevarde – Val d'Isère, Frankreich

La Face de Bellevarde – Val d'Isère, Frankreich

Maximale Neigung: 71 %

La Face de Bellevarde rückte erstmals 1992 ins Rampenlicht, als hier das olympische Herren-Abfahrtsrennen ausgetragen wurde. Seitdem ist die Strecke fester Bestandteil des Weltcups – und bis heute ein echter Gradmesser für Könner. Wer sich hier reinwagt, bekommt es mit einer maximalen Neigung von 71 Prozent zu tun (nichts für Anfänger, versteht sich).

Auf den rund drei Kilometern Länge und satten 850 Höhenmetern erwarten dich zudem regelmäßig Buckel und eisige Passagen, die volle Aufmerksamkeit verlangen. Unten angekommen stehst du direkt im Herzen von Val d’Isère – perfekter Zeitpunkt also für einen wohlverdienten Drink in einem der vielen großartigen Cafés und Bars.

10. Gamsleiten 2 – Obertauern, Österreich

Gamsleiten 2 – Obertauern, Österreich

Maximale Neigung: 70 %

Mit dem Doppelsessellift geht’s hinauf zum höchsten Punkt von Obertauern auf 2.313 Metern. Oben angekommen wartet mit der Gamsleiten 2 eine der anspruchsvollsten schwarzen Pisten des Skigebiets. Erstmal tief durchatmen und den Blick schweifen lassen – das Panorama der Radstädter Tauern wirkt fast schon beruhigend, bevor es ernst wird.

Die Gamsleiten 2 ist nichts für schwache Nerven. Riesige Buckel treffen hier auf extrem vereiste Passagen, und das ohne Verschnaufpause über die gesamten 1,3 Kilometer. Dafür ist das Gefühl im Ziel umso größer: pure Erleichterung, Stolz und ein fettes Grinsen im Gesicht.

Zum Abschluss

Das waren sie – unsere steilsten Pisten mit garantiertem Adrenalinfaktor. Übrigens: Fast alle dieser Abfahrten werden mit einer Seilwinden-Pistenraupe präpariert – also einer Pistenraupe, die über ein Stahlseil gesichert ist, damit sie nicht den Hang hinunterrutscht.

Du hast eine dieser Herausforderungen schon gemeistert? Dann komm in unsere Dope Snow Community Facebook-Gruppe und zeig uns deine Skills! Dort kannst du dich auch mit anderen Ride-Begeisterten austauschen, Stories teilen oder nach exklusiven Gewinnspielen und Aktionen Ausschau halten. Wir sehen uns dort!

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir im Text die männliche Form. Gemeint sind jedoch stets alle Geschlechter.

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