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Was ist eine Softshelljacke | Dope Magazin

Softshell, die clevere Schicht, die das Potenzial hat, schnell zu deinem Lieblingspiece zu werden – egal, ob du nur ein paar Tage im Jahr unterwegs bist oder die ganze Saison shreddest. Ihr lässiger Look täuscht, denn unter der Oberfläche steckt jede Menge Technik. Unterschätze sie also nicht!

Eine Softshell kann aussehen wie ein mountain-tauglicher Riding-Hoodie für warme Frühlingstage. Genauso gut lässt sie sich an kalten Tagen unter einer Hardshell tragen. Kurz gesagt: Die Softshell schließt die Lücke zwischen wasserdichter Hardshell und wärmender Isolationsschicht. Aber starten wir erstmal mit den Basics und Vorteilen in unserem Quick-Guide. Und: Check’ unten doch gleich unsere starken Softshells aus der Dope-Kollektion aus!

Zentrale Features

Softshells sind oft bergtauglicher, als man auf den ersten Blick denkt. Sie eignen sich perfekt als Außenschicht an entspannten Tagen oder als Teil eines durchdachten Layering-Systems. Du kannst sie über einem Baselayer an slushigen Frühlingstagen tragen oder unter einer Shell, wenn das Wetter ungemütlicher wird. Schauen wir uns an, wodurch Softshells besonders überzeugen:

Atmungsaktiv

Softshells sind nicht für extremes Schlechtwetter gemacht – genau deshalb sind sie besonders atmungsaktiv. Feuchtigkeit kann entweichen, deine Körpertemperatur bleibt im Gleichgewicht und du vermeidest unangenehmes Überhitzen. Ergebnis: trocken, angenehm und leistungsfähig.

Windabweisend

Die meisten Softshells sind windresistent oder sogar komplett winddicht. So wird kalter Wind effektiv abgeblockt und du bleibst komfortabel unterwegs – oft dank dicht gewebter Stoffe oder spezieller Materialtechnologien.

Wasserschutz

Manche Softshell-Jacken sind lediglich wasserabweisend und verfügen über eine DWR-Beschichtung (Durable Water Repellent) auf dem Obermaterial. Andere wiederum besitzen eine wasserdichte Membran und bieten dadurch deutlich mehr Schutz. Achte auf eine Wassersäule von über 10.000 mm, wenn du auch bei Powder-Laps trocken bleiben willst.

Stretch

Eingeschränkte Bewegungsfreiheit? Definitiv kein Vibe. Deshalb enthalten Softshells oft Elastan, das für Flexibilität, Komfort und maximale Bewegungsfreiheit sorgt.

Wärme

Zwar ersetzen Softshells keine dicke Daunenjacke, dennoch bieten sie angenehme Wärme bei milden bis moderat kalten Bedingungen. Häufig kommt ein leicht angerautes oder fleece-artiges Innenfutter zum Einsatz, das Körperwärme speichert.

Zentrale Features

Materialien

Softshells bestehen in der Regel aus synthetischen Materialien wie Nylon oder Polyester. Das macht sie leicht, robust und langlebig. Meist kommen zwei bis drei Lagen zum Einsatz: ein strapazierfähiges Außenmaterial, eine atmungsaktive Membran und ein weiches, angerautes Innenfutter.

Wie bereits erwähnt, spielt Elastan ebenfalls eine wichtige Rolle. Der zusätzliche Stretch sorgt für uneingeschränkte Bewegungsfreiheit – ideal für sonnige Park-Sessions oder frische Powderturns.

Wann ist eine Softshell die richtige Wahl?

Softshells sind perfekt für entspannte Tage am Berg und für Spring Laps. Also genau dann, wenn du durch den Park cruist, über Features jibbst oder den ganzen Tag unterwegs bist und dir nebenbei eine ordentliche Goggle-Tan abholst. Sie halten dich angenehm kühl und ersparen dir ständiges An- und Ausziehen von Layers.

Auch als Teil eines flexiblen Layering-Systems sind Softshells ideal – besonders bei wechselnden Bedingungen. Sie lassen sich schnell unter einer Hardshell tragen, wenn es kälter wird. Wichtig ist nur: Als alleinige Außenschicht stoßen Softshells bei starkem Schneefall, Regen oder extremen Temperaturen an ihre Grenzen. In Whiteouts oder bei Sturm brauchst du zusätzlich eine Hardshell und eventuell eine isolierende Schicht darunter.

Softshell vs. Hardshell

Eine Softshell ist dafür gemacht, sich an aktiven Tagen mit dir zu bewegen und gleichzeitig deine Körpertemperatur zu regulieren. In vielen Fällen bieten Softshells eine ähnliche Wasserdichtigkeit wie Hardshells, trotzdem bleibt die Hardshell der ultimative Wetterschutz, wenn die Bedingungen richtig heftig werden – also bei Starkregen, tiefem Powder oder klassischem Januar-Bombenwetter.

Hardshells fühlen sich oft etwas steif an und bieten wenig Stretch. Softshells hingegen sind geschmeidiger, bequemer und – der Name verrät es ja schon – deutlich softer! Du kannst sie entweder als wärmende Midlayer unter einer Hardshell tragen oder als Hauptjacke an warmen, trockenen Tagen mit viel Bewegung.

Wann ist eine Softshell die richtige Wahl?

Zum Abschluss

Wir sind große Softshell-Fans – und du hoffentlich auch spätestens jetzt. Softshelljacken vereinen Atmungsaktivität, Komfort und leichten Wetterschutz in einem vielseitigen Paket. Dank ihres stretchigen, leichten Materials eignen sie sich für zahlreiche Outdoor-Abenteuer: vom Shredden über Schneeschuhwanderungen bis hin zu Winter-Hikes. Und das Beste: Softshells funktionieren sowohl als Außenschicht an trockenen Tagen als auch als wärmender Layer unter einer Hardshell. Ein echtes Multitalent für den Winter.

Noch Fragen offen? Dann melde dich gern bei unserem Team unter crew@dopesnow.com. Unsere Leute kennen sich bestens mit Technik, Bekleidung und Mountain Life aus – und freuen sich, von dir zu hören!

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir im Text die männliche Form. Gemeint sind jedoch stets alle Geschlechter.

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